Landwirtschaft

McDonald’s Deutschland bezieht rund 60% seiner Rohwaren aus Deutschland. Dadurch stützen wir die heimische Landwirtschaft und können Transportwege so kurz wie möglich halten, was sich auch positiv auf die Frische der Rohwaren auswirkt. Und schließlich spielt die Herkunft landwirtschaftlicher Produkte auch für unsere Gäste eine wichtige Rolle.

Tierhaltung

Bei McDonald’s gibt es viele Produkte mit Fleisch – dafür sind wir bekannt und beliebt. Und bei unseren tierischen Zutaten nehmen wir unsere Produktverantwortung genau so ernst wie bei allen anderen von uns eingesetzten Rohwaren. Das heißt konkret: Ohne artgerechte Tierhaltung können wir uns keine hochwertige Qualität vorstellen. Die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen zum Tierwohl ist daher Pflicht für alle unsere Lieferanten. Darüber hinaus arbeiten wir auf verschiedenen Ebenen daran, bestehende Standards in der Tierhaltung auszubauen und kontinuierlich zu verbessern.

BEST Beef

Kühe im Stall
Kühe im Stall

Gemeinsam mit Partnern aus Landwirtschaft, Fleischwirtschaft und Wissenschaft haben wir 2010 das Bonusprogramm BEST Beef entwickelt. Dieses Programm belohnt gute landwirtschaftlichen Praktiken in den drei Bereichen Haltung, Fütterung und Tiermanagement, die allesamt der Verbesserung des Tierwohls und der Tiergesundheit von Rindern dienen. Es sieht die Laufstallhaltung oder Weidehaltung von 90 Tagen bei Anbindehaltung, die Fütterung mit einem festgelegten Anteil von Grundfutter und Rohfasern sowie eine Nutzungsdauer der Tiere von mindestens 40 Monaten vor. Darüber hinaus umfasst es eigene Hygienestandards. 2016 waren 1.880 landwirtschaftliche Betriebe in das Programm BEST Beef eingebunden. Und für insgesamt 28.000 Kühe wurde ein BEST-Beef-Zuschlag gezahlt. 2018 wurde das BEST Beef Programm weiterentwickelt. Unter der Bezeichnung BEST Beef 2.0 liegt der Fokus des Programms nun auf tiergerechten Haltungsformen, einer verbesserten Tiergesundheit bei möglichst geringem Arzneimitteleinsatz sowie einer Verringerung der CO2-Emissionen.

Huhn

Hühner auf der Wiese
Hühner auf der Wiese

Eier

100% der eingesetzten Eier und Eiprodukte stammen aus alternativen Haltungsformen.

Die Eier für unser Frühstücksangebot stammen seit 1999 aus Freilandhaltung. Seit 2018 werden auch für Saucen und Dips nur noch Eier aus Freilandhaltung verwendet. Für alle anderen Produkte, die Ei enthalten (McCafé Produkte wie Muffins oder Croissants oder Kuchen) werden vorwiegend Eier aus Freilandhaltung, teilweise Eier aus Bodenhaltung eingesetzt.

Weitgehender Verzicht auf Antibiotika

Ziel von McDonald’s Deutschland ist ein weitgehender Verzicht auf Antibiotika in der Tierhaltung. Wir begrüßen daher auch die Antibiotikaresistenzstrategie der Bundesregierung. Schon jetzt erhält kein für uns geschlachtetes Tier grundlos Antibiotika. Außerdem erfassen wir bei Hähnchen den prozentualen Anteil der Herden, die ohne Antibiotikagabe zur Schlachtung kommen. Ziel ist es, kontinuierlich den Anteil an Herden steigern, die nicht mit Antibiotika behandelt werden. Maßnahmen wie Impfungen, ein gutes Farmmanagement und optimal ausgewogenes Futter helfen, die Tiere gesund zu erhalten. Generell gilt: Wenn landwirtschaftliche Nutztiere aufgrund einer Erkrankung mit Tierarzneimitteln behandelt werden müssen, sind vor der weiteren Verarbeitung genau festgelegte Wartezeiten einzuhalten. Antibiotika dürfen nur durch einen approbierten Tierarzt abgegeben und eingesetzt werden. Seit 2001 führt McDonald’s ein Monitoring des Antibiotikaeinsatzes in seiner Lieferkette für Hähnchenfleisch durch. Über die Jahre hinweg konnten wir die eingesetzten Antibiotikamengen in der Geflügelhaltung deutlich senken. Außerdem werden wir in Zukunft kein Fleisch von Hähnchen anbieten, denen ein sogenanntes Reserve-Antibiotikum verabreicht worden ist. Bei diesen handelt es sich um Antibiotikagruppen, die besondere Bedeutung für den Menschen haben. 

Gentechnikfreies Futter

Wir bieten nur Fleisch von Hähnchen an, die mit gentechnisch unveränderten Futtermitteln (also ohne "Genetically Modified Organism" - kurz GMO), aufgezogen wurden. Übrigens: Die Hähnchen bekommen nur vegetarisches Futter.

Schwein

Das Schweinefleisch von McDonald's stammt von weiblichen und unkastrierten Tieren
Das Schweinefleisch von McDonald's stammt von weiblichen und unkastrierten Tieren

Kein Fleisch von kastrierten Schweinen

Unser Fleisch stammt sowohl von weiblichen als auch unkastrierten männlichen Tieren. Bereits seit 2011 wird bei OSI kein Fleisch von kastrierten Schweinen mehr verarbeitet. 

QS-zertifiziert

Unser Schweinefleisch stammt zu 100 % vom Qualitätsprogramm QS (Qualität und Sicherheit). QS-zertifizierte Betriebe erfüllen alle gesetzlichen und etliche darüber hinausgehende Vorgaben. Zu den Richtlinien gehört unter anderem eine gewissenhafte und hygienische Haltung, bedarfsgerechte Fütterung sowie der artgerechte Transport der Tiere.
 

Projekte mit Lieferanten und Landwirten

McDonald’s arbeitet eng und vertrauensvoll mit seinen Lieferanten zusammen, und das in vielen Fällen schon seit vielen Jahrzehnten. Im Zuge dieser Zusammenarbeit werden zusätzlich Projekte initiiert, die das hohe Innovationspotenzial in der Lieferkette nutzen und auf nachhaltiges Wirtschaften einzahlen.

Young Farmers

Landwirt schiebt Schubkarren mit Heu durch seinen Kuhstall
Landwirt schiebt Schubkarren mit Heu durch seinen Kuhstall

Mit dem Young Farmers Programm fördert McDonald's gezielt den Nachwuchs in der Landwirtschaft, um somit eine zukunfts- und wettbewerbsfähige Landwirtschaft voranzutreiben. 2017 haben wir dieses Programm gemeinsam mit unseren Lieferanten und rund 10 jungen Landwirten gestartet. Das Ziel ist die Etablierung eines Expertenkreises, der Herausforderungen und Lösungen in der Landwirtschaft diskutiert, daraus Projekte und Innovationen ableitet und diese nach Möglichkeit testet bzw. umsetzt.

Crop Rotation

Crop Rotation, auch Fruchtwechsel genannt, ist eine Methode in der Landwirtschaft, um das Risiko von Pflanzenkrankheiten zu minimieren und gleichzeitig die Bodenqualität zu schützen. Dabei werden verschiedene Feldfrüchte im Wechsel auf demselben Acker angebaut. Gemeinsam mit dem Pommes-Lieferanten Agrarfrost und dem Bun-Hersteller Lieken arbeitet McDonald’s seit 2020 an dem Pilotprojekt „Crop Rotation“. Der auf den Kartoffeläckern von Agrarfrost angebaute Weizen wird von Lieken zur Herstellung der Buns genutzt.