Reduktion unseres CO2-Fußabdrucks

Betrachtet man die gesamte Wertschöpfungskette von McDonald's Deutschland, entsteht der Großteil der durch unser Geschäft verursachten CO2-Emissionen in unserer Lieferkette. 87 Prozent unseres CO2-Fußabdrucks entfallen auf die Erzeugung unserer Lebensmittelprodukte – in der Landwirtschaft und bei der anschließenden Verarbeitung der Rohwaren. Weitere fünf Prozent entstehen bei der Herstellung unserer Verpackungen sowie der Spielzeuge für das Happy Meal. Auf den Transport von den Lieferanten in die Restaurants entfallen drei Prozent der CO2-Emissionen.

Die direkt durch McDonald's Deutschland und unsere Franchise-Nehmer verursachten CO2-Emissionen machen fünf Prozent des gesamten CO2-Fußabdrucks aus. Diese Emissionen entstehen durch den Betrieb der Restaurants inklusive unserer Verwaltungsaktivitäten. Hierauf können wir direkt Einfluss nehmen, beispielsweise durch die energetische Optimierung unserer Restaurants oder die Nutzung von erneuerbaren Energien.

100 Prozent Ökostrom

Seit 2014 haben wir nahezu alle Restaurants in Deutschland auf Ökostrom umgestellt. Durch diese Umstellung konnten wir die CO2-Emissionen aus dem Restaurantbetrieb in den letzten Jahren deutlich senken. Im Vergleich zum deutschen Strommix verursachen wir rund 98 Prozent weniger CO2-Emissionen.

Fuhrpark

Seit Anfang 2012 schreibt unsere interne Car Policy CO2-Grenzwerte für die im Fuhrpark eingesetzten Fahrzeuge vor und umfasst zudem ein CO2-Kompensationsmodell. Vor dem Hintergrund der Entwicklung immer effizienterer Motoren werden die CO2-Grenzwerte jährlich überprüft und gegebenenfalls angepasst. Damit wollen wir unser langfristiges Ziel einer durchschnittlichen CO2-Emission von unter 100 Gramm je Kilometer bis 2020 schrittweise erreichen.

CO2-Emissionen entlang der Wertschöpfungskette einsparen

Gemeinsam mit unseren Lieferanten arbeiten wir daran, die CO2-Emissionen in unserer Lieferkette kontinuierlich zu senken.

CO2-Einsparungen durch verantwortungsvollen Rohwarenbezug

Der Großteil unseres Rindfleischs stammt von Milchkühen, der Rest größtenteils von Jungbullen und zu einem kleinen Teil von Färsen. Die überwiegende Nutzung von Milchkühen zur Rindfleischverarbeitung hat den Vorteil, dass der CO2-Fußabdruck sich auf Milch und Fleisch verteilt und damit geringer ist als bei Mastbullen. Diese werden ausschließlich für die Fleischproduktion gehalten und nach 18 bis 24 Monaten geschlachtet. Milchkühe leben etwa vier bis fünf Jahre und geben davon rund drei Jahre lang Milch, bevor sie geschlachtet werden. Basis für die Milchproduktion ist die Geburt eines Kalbes. Über unser BEST Beef Programm fördern wir unter anderem die Langlebigkeit von Milchkühen.

Seit Juli 2017 kommen die für alle Frühstücksprodukte genutzten frischen Eier nur noch von Legehennen, die mit Soja aus zertifiziert nachhaltigem Anbau aus Europa gefüttert werden. Damit sparen wir Transportwege und stellen sicher, dass der Sojaanbau im Einklang mit der Natur stattfindet. Darüber hinaus unterstützen wir die Landwirtschaft in Europa. Die Eier für unsere Frühstücksprodukte kommen bereits seit 1999 aus Freilandhaltung.

CO2-Einsparungen durch verantwortungsvollen Transport

Unser Logistik-Dienstleister ist seit 1981 die HAVI Logistics GmbH. Sie ist für die Beschaffung, Lagerung sowie Auslieferung fast aller Food- und Non-Food-Produkte in unsere Restaurants zuständig. Um vermehrt CO2-Emissionen einzusparen, möchte die HAVI bis 2021 70 Prozent ihrer Diesel-LKW auf Gas- und LNG-LKWs umrüsten. Dabei werden die in Echtzeit gemessenen CO2-Emissionen pro gefahrenem Kilometer, abhängig von Wegstrecke, Kraftstoff und Verkehr, um 15 bis 40 Prozent reduziert. Dies spart Treibhausgasemissionen in unserer Wertschöpfungskette ein.

Seit März 2017 wird McDelivery eingeführt. Unsere Gäste können dabei ihre Produkte online bestellen und bekommen diese von einem unserer Partner der Gruppe Delivery Hero an ihren Wunschort geliefert. Dabei entstehen kaum schädliche Treibhausgasemissionen, da die Fahrer meist auf dem Fahrrad unterwegs sind.

Energiemanagement in den Restaurants verbessern

Wir arbeiten kontinuierlich an der energetischen Optimierung unserer Restaurants. Basis unseres Energiemanagements sind Controlling-Systeme und regelmäßige Restaurantbegehungen. Fast alle McDonald's Restaurants in Deutschland verfügen über Stromzähler, die im Viertelstundentakt die Verbrauchswerte aufzeichnen und auswertbar machen. Aus den so gewonnenen Informationen und unter Berücksichtigung verschiedenster Parameter, wie z. B. dem Alter des Gebäudes, können energetische Optimierungspotenziale für die Restaurants identifiziert werden.

Das Technik-Team des von McDonald's Deutschland eingesetzten Energiedienstleisters EEP Energieconsulting verifiziert bei Restaurantbegehungen die tatsächliche Lage vor Ort, um Umbaumaßnahmen und Erneuerungen zeitnah und reibungslos anzustoßen. Mit der Umrüstung eines Restaurants auf LED-Beleuchtung können zum Beispiel über 60 Prozent Energie gegenüber herkömmlicher Beleuchtungstechnik eingespart werden. Die Klimaanlage macht etwa ein Drittel des Energieverbrauchs in einem Restaurant aus. Durch die Erneuerung einer Anlage können bis zu 15 Prozent des Gesamtenergiebedarfs eingespart werden.

2016 wurden alle firmeneigenen Restaurants sowie unsere Verwaltung nach dem Energiemanagementsystem ISO 50001 zertifiziert. Mit Hilfe der Umsetzung der ISO 50001 verstärken wir unser Energiemanagement und schärfen unser unternehmensinternes Bewusstsein für Energieeinsparpotenziale.

Verpackungsoptimierung und Recycling

Anti-Littering