Nein. Wir besitzen keine Höfe und ziehen keine Tiere auf. Unsere Rohwaren beziehen wir über unsere Lieferpartner von landwirtschaftlichen Betrieben. Weil wir in Deutschland zu den größten Abnehmern von Rindfleisch gehören, können wir über unsere Anforderungen und Programme dennoch auf Standards einwirken.
Landwirtschaft: Programme und Partnerschaften von McDonald’s Deutschland
Rund 65 % unserer Rohwaren beziehen wir aus Deutschland. Das unterstützt die heimische Landwirtschaft und verkürzt die Transportwege innerhalb der Lieferkette. Auch für viele unserer Gäste ist die Herkunft landwirtschaftlicher Produkte ein wichtiges Kriterium.
Mit unseren Lieferpartnern und den für sie tätigen Landwirt:innen arbeiten wir eng zusammen, oftmals bereits seit vielen Jahrzehnten. Gemeinsam mit ihnen und mit Brancheninitiativen setzen wir Projekte um, die Ressourcen effizienter nutzen oder innovative Maßnahmen entlang der Lieferkette fördern. Welche Projekte das sind, erfährst du auf dieser Seite.
Auf einen Blick
Tierhaltung: unser Anspruch und die Initiative Tierwohl
Bei McDonald’s gibt es viele Produkte mit Fleisch, dafür sind wir bekannt und beliebt. Bei unseren tierischen Zutaten nehmen wir unsere Produktverantwortung genauso ernst wie bei allen anderen von uns eingesetzten Rohwaren. Das heißt konkret: Hochwertige Qualität ist für uns ohne artgerechte Tierhaltung nicht denkbar.
Die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen zum Tierwohl ist Pflicht für alle unsere Lieferanten. Darüber hinaus engagieren wir uns gemeinsam mit Lieferanten, Brancheninitiativen und weiteren Partnern für die Weiterentwicklung von Standards in ausgewählten Bereichen der Tierhaltung.
Ein zentraler Baustein ist die Initiative Tierwohl (ITW). Die Tierwohlkriterien der ITW wurden von Expert:innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Tierschutz entwickelt und liegen über den gesetzlichen Standards. ITW-Ware entspricht der Haltungsform 2 „Stallhaltung plus", für die Tiere bedeutet das unter anderem mehr Platz im Stall. Unser Schweinefleisch ist seit 2024 zu 100 % ITW-Ware, das in Deutschland bezogene Hühnerfleisch seit Anfang 2025.
Welche Standards je Rohware gelten, erfährst du auf unserer Seite Unsere Zutaten.
„BEST Beef": unser Bonusprogramm für Rinderhaltung
„BEST Beef" steht für Bündnis für Exzellenz, Sicherheit und Transparenz in der Wertschöpfungskette Rindfleisch. Das Bonusprogramm haben wir vor über zehn Jahren gemeinsam mit Lieferanten, Landwirtschaft und Wissenschaft entwickelt und seither kontinuierlich weiterentwickelt. Im Fokus stehen Tierwohl und Tiergesundheit.
„BEST Beef" auf einen Blick
- 20 % unseres Rindfleisches kommen aus dem „BEST Beef"-Programm
- Mindestanforderung Haltungsform 2, mit zusätzlichen Prämien für die Haltungsformen 3 und 4
- Bis zu 30 Cent pro Kilogramm Schlachtgewicht zusätzlich zum Marktpreis
- Mehr als 4.600 teilnehmende Betriebe mit über 55.000 Kühen
Häufige Fragen zur Landwirtschaft bei McDonald’s
Haltungsform 2 „Stallhaltung plus" liegt über den gesetzlichen Mindestanforderungen, für die Tiere bedeutet das unter anderem mehr Platz im Stall. Die Kriterien der Initiative Tierwohl wurden von Expert:innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Tierschutz entwickelt. Im „BEST Beef"-Programm zahlen wir darüber hinaus zusätzliche Prämien für die Haltungsformen 3 und 4.
Über Programme wie „Farmers for McDonald’s" und „BEST Beef" stehen wir im direkten Austausch mit den Betrieben, die unsere Rohwaren erzeugen. So lassen sich Anforderungen gemeinsam entwickeln, statt sie nur vorzugeben und Praxiserfahrungen aus den Betrieben fließen zurück in unsere Standards.
Höhere Standards bei Tierwohl und Tiergesundheit sind für die Betriebe mit Aufwand verbunden. Über „BEST Beef" vergüten wir diesen Aufwand mit bis zu 30 Cent pro Kilogramm Schlachtgewicht zusätzlich zum Marktpreis. Damit wollen wir langfristig die Qualität und Verfügbarkeit der Rohware sichern, die wir einkaufen.
Alle Angaben beziehen sich, wenn nicht anders genannt, auf das Jahr 2025.