Klimamaßnahmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette

Um auch in Zukunft täglich Millionen Gäste versorgen zu können, braucht es widerstandsfähige Lieferketten, einen verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen und eine langfristige Zusammenarbeit entlang unserer gesamten Wertschöpfungskette. Klima und Natur bilden die Grundlage dafür. Gleichzeitig stellen extreme Wetterereignisse die Landwirtschaft und unsere Versorgung vor wachsende Herausforderungen.

Deshalb verfolgt McDonald’s weltweit Maßnahmen, um die Auswirkungen auf das Klima zu begrenzen und zur Weiterentwicklung eines widerstandsfähigeren Ernährungssystems. Deutschland leistet dazu seinen Beitrag. In welchen Bereichen wir ansetzen und mit welchen Partnern wir arbeiten, erfährst du auf dieser Seite.

Auf einen Blick

Resiliente Lieferketten

Gemeinsam mit Landwirt:innen, Lieferanten und Partnern arbeiten wir schrittweise daran, unsere Rohwaren- und Versorgungssysteme zukunftsfähig zu gestalten.

Energie und Restaurants

Durch Energiemanagement, moderne Gebäudetechnik und neue Technologien entwickeln wir unsere Restaurants kontinuierlich weiter. Seit 2014 sind nahezu alle Restaurants auf Ökostrom umgestellt.

Mobilität und Logistik

Mit unserem Logistik-Dienstleister HAVI Deutschland verbindet uns eine fast 45-jährige Partnerschaft. Gemeinsam arbeiten wir an kurzen Wegen, alternativen Antrieben und geschlossenen Kreisläufen.

Eine globale Herausforderung, eine lokale Strategie

Klimaschutz endet nicht an Ländergrenzen. Der Großteil der weltweiten McDonald's Emissionen fällt nicht in Deutschland an, deshalb spielen bei der Verfolgung unserer globalen Reduktionsambitionen auch Initiativen außerhalb von Deutschland eine entscheidende Rolle. Die übergreifende Strategie und internationale Projekte findest du auf unserer globalen Website.  

Auf dieser Seite geht es um den deutschen Beitrag: Wir konzentrieren uns vorrangig auf Maßnahmen in den CO₂e-intensivsten Bereichen unserer Lieferkette und unserer Restaurants. 

Resiliente Lieferketten

Gemeinsam mit unseren Landwirtinnen, Landwirten und Lieferanten entwickeln wir unsere Rohwaren- und Versorgungssysteme kontinuierlich weiter. Das Ziel: die CO₂e-Emissionen in unserer Lieferkette zu begrenzen.

Mehr über die Maßnahmen und Programme erfährst du auf unserer Seite Landwirtschaft.

Photovoltaikanlage auf dem Dach eines McDonald's Restaurants

Energie und Restaurants

Der Betrieb unserer Restaurants ist der Bereich, den wir in Deutschland am direktesten steuern können. Deshalb arbeiten wir kontinuierlich an der energetischen Optimierung: von der Analyse einzelner Standorte bis zur eigenen Stromerzeugung.

Energiemanagement nach ISO 50001

Basis unseres Energiemanagements sind Controlling-Systeme und regelmäßige Restaurantbegehungen. Aus diesen Informationen lassen sich – unter Berücksichtigung verschiedener Parameter wie dem Alter des Gebäudes – energetische Optimierungspotenziale für einzelne Restaurants identifizieren.

2016 wurden alle firmeneigenen Restaurants sowie unsere Verwaltung nach dem Energiemanagementsystem ISO 50001 zertifiziert. Damit verstärken wir unser Energiemanagement und schärfen das unternehmensinterne Bewusstsein für Einsparpotenziale.

Ökostrom und Photovoltaik auf dem Dach

Seit 2014 haben wir nahezu alle Restaurants in Deutschland auf Strom aus Wasserkraft umgestellt und die CO₂e-Emissionen aus dem Restaurantbetrieb dadurch deutlich gesenkt. An bisher 60 Standorten produzieren wir mit Photovoltaikanlagen auf unseren Dächern zusätzlich selbst grünen Strom.

E-Mobilität für unsere Mitarbeiter:innen

2019 haben wir mit einem neuen Vertragspartner die E-Mobilität stärker in unserer Car Policy verankert und das Angebot an E- und Hybridfahrzeugen im McDonald’s Fuhrpark seither kontinuierlich erweitert. Prämienzahlungen und Umweltboni von Gesetzgeber und Herstellern geben wir direkt an die Mitarbeiter:innen weiter. Ergänzend bieten wir ein kostengünstiges McDonald’s Fahrradleasing an, in dem auch E-Bikes enthalten sind.

Mobilität und Logistik

Der Weg von den Lieferanten in die Restaurants zählt zu den emissionsintensiven Bereichen unserer Wertschöpfungskette. Gemeinsam mit Logistik- und Infrastrukturpartnern arbeiten wir deshalb an Lösungen für Transport und Mobilität: von alternativen Antriebstechnologien bis zum Ausbau der Ladeinfrastruktur.

HAVI-Lkw für die Belieferung von McDonald’s Restaurants

Kurze Wege und clevere Logistik mit HAVI

Seit rund 45 Jahren beschafft, lagert und liefert HAVI Deutschland fast alle Food- und Non-Food-Produkte für unsere Restaurants.

Schon bei der Standortwahl behalten wir die Emissionen im Blick: In den HAVI Food Towns in Günzburg und Duisburg arbeiten Bäckerei, Fleischproduktion und Logistik Tür an Tür. Die fertigen Pattys und Buns gelangen direkt ins Tiefkühllager, ohne zusätzliche Transportwege oder Zwischenlager. Das verkürzt Transportwege und spart Zeit-, Kosten- und CO₂e-Aufwand.

Auch die Rückfahrten zu den Distributionszentren werden genutzt: HAVI transportiert Mehrwegbehälter für die Burger-Buns zurück zur Bäckerei und nimmt die Kartonage aus den Lieferungen mit, die in den Restaurants separat gesammelt wird. In Kombination mit intelligenter Routenplanung und dem Einsatz alternativer Antriebe wie LNG, HVO oder Elektro-LKW spart dieses Prinzip Lieferwege und senkt Emissionen.

Ein weiteres Beispiel sind Mehrweg-Paletten-Netze, die beim Transport in die Restaurants die bisherige Stretch-Folie ersetzen. HAVI rechnet mit jährlichen Einsparungen von rund 198 Tonnen Folie.

Darüber hinaus steuert HAVI für uns die Dienstleister rund um Papier, Kunststoff und Abfall und holt gebrauchte Getränkebecher aus den Restaurants ab, um sie Recyclingsystemen zuzuführen.

Mehr dazu erfährst du auf unserer Seite Verpackung und Recycling.

Gast lädt sein Elektroauto an einer EWE Go Ladesäule am McDonald's Restaurant

Ladeinfrastruktur gemeinsam mit EWE Go

Seit 2020 arbeiten McDonald’s Deutschland und EWE Go zusammen, um das Laden von E-Autos so selbstverständlich zu machen wie den Stopp am McDrive®. Wir stellen mit unseren Restaurants die Standorte zur Verfügung, EWE Go verantwortet Aufbau und Betrieb der Ladesäulen. 

Die Kooperation auf einen Blick:

  • Bundesweit sind rund 700 Restaurants mit Ladepunkten ausgestattet
  • Mit bis zu 400 kW Ladeleistung ist der Akku je nach Modell in 15 bis 30 Minuten voll
  • Bis Ende 2026 sollen unsere Gäste ihre Elektrofahrzeuge an 800 McDrive®-Standorten mit 100 % Ökostrom laden können
Porträt von Sebastian Wassermann, Franchise-Nehmer bei McDonald’s Deutschland

Engagement vor Ort: Sebastian Wassermann über E-Mobilität

Franchise-Nehmer Sebastian Wassermann betreibt zwei McDonald’s Restaurants im niedersächsischen Rotenburg (Wümme) und in Bockel. Mit der Installation von Elektro-Ladesäulen trägt er aktiv zu einer klimafreundlicheren Zukunft bei.

Warum haben Sie Elektro-Ladesäulen in Ihren Restaurants?

„Ich komme ursprünglich aus der Land- und Forstwirtschaft. Da sind Nachhaltigkeit und Klimaschutz sehr präsente Themen, mit denen ich von klein auf verbunden bin. Auch als Unternehmer möchte ich Verantwortung übernehmen, um für kommende Generationen ein lebenswertes Umfeld zu hinterlassen. Elektromobilität ist dabei ein wichtiger Hebel. Mit den Ladesäulen an unseren Restaurants leisten wir einen aktiven Beitrag zur nachhaltigen Energiezukunft und bieten unseren Gästen gleichzeitig einen echten Mehrwert.“

Wie nehmen Ihre Gäste das Angebot an?

„Sehr gut, gerade an unserem Standort in Bockel direkt an der Autobahn. Anfangs hatten wir dort nur eine Ladesäule, aber schnell kam das Feedback: Das reicht nicht. Mittlerweile haben wir auf drei aufgestockt, weil die Nachfrage einfach da ist. Die Gäste schätzen es sehr, während der Ladezeit eine entspannte Pause bei uns einzulegen. Für mich zeigt das: Wer bereit ist, in nachhaltige Angebote zu investieren, wird auch belohnt. Mit zufriedenen Gästen und einem guten Gefühl."

Häufige Fragen zum Klimaschutz bei McDonald’s

Rund 90 Prozent entstehen bei der Erzeugung und Verarbeitung der Lebensmittel sowie beim Transport von den Lieferanten in die Restaurants. Deshalb liegen große Einsparpotenziale außerhalb des eigentlichen Restaurantbetriebs.

Nahezu alle McDonald’s Restaurants in Deutschland nutzen seit 2014 Ökostrom. An 60 Standorten wird zusätzlich über Photovoltaikanlagen eigener grüner Strom erzeugt.

Controlling-Systeme und regelmäßige Restaurantbegehungen zeigen, wie viel Energie verbraucht wird und wo Verbesserungen möglich sind. Dabei werden auch Eigenschaften des Standorts berücksichtigt, zum Beispiel das Alter des Gebäudes.

An rund 700 McDonald’s Restaurants stehen Schnellladesäulen von EWE Go mit bis zu 400 kW bereit. Geladen wird mit 100 Prozent Ökostrom. Bis Ende 2026 soll das Angebot auf 800 McDrive-Standorte wachsen.

Der Logistikpartner HAVI verbindet die Belieferung der Restaurants mit der Rückführung von Wertstoffen. Außerdem wird die Lieferflotte zunächst um fünf Elektro-Lkw erweitert. HAVI verfolgt das Ziel, bis 2050 emissionsneutral zu arbeiten.

Alle Angaben beziehen sich, wenn nicht anders genannt, auf das Jahr 2025.

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