Rund 90 Prozent entstehen bei der Erzeugung und Verarbeitung der Lebensmittel sowie beim Transport von den Lieferanten in die Restaurants. Deshalb liegen große Einsparpotenziale außerhalb des eigentlichen Restaurantbetriebs.
Klimamaßnahmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette
Um auch in Zukunft täglich Millionen Gäste versorgen zu können, braucht es widerstandsfähige Lieferketten, einen verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen und eine langfristige Zusammenarbeit entlang unserer gesamten Wertschöpfungskette. Klima und Natur bilden die Grundlage dafür. Gleichzeitig stellen extreme Wetterereignisse die Landwirtschaft und unsere Versorgung vor wachsende Herausforderungen.
Deshalb verfolgt McDonald’s weltweit Maßnahmen, um die Auswirkungen auf das Klima zu begrenzen und zur Weiterentwicklung eines widerstandsfähigeren Ernährungssystems. Deutschland leistet dazu seinen Beitrag. In welchen Bereichen wir ansetzen und mit welchen Partnern wir arbeiten, erfährst du auf dieser Seite.
Auf einen Blick
Eine globale Herausforderung, eine lokale Strategie
Klimaschutz endet nicht an Ländergrenzen. Der Großteil der weltweiten McDonald's Emissionen fällt nicht in Deutschland an, deshalb spielen bei der Verfolgung unserer globalen Reduktionsambitionen auch Initiativen außerhalb von Deutschland eine entscheidende Rolle. Die übergreifende Strategie und internationale Projekte findest du auf unserer globalen Website.
Auf dieser Seite geht es um den deutschen Beitrag: Wir konzentrieren uns vorrangig auf Maßnahmen in den CO₂e-intensivsten Bereichen unserer Lieferkette und unserer Restaurants.
Energiemanagement nach ISO 50001
Basis unseres Energiemanagements sind Controlling-Systeme und regelmäßige Restaurantbegehungen. Aus diesen Informationen lassen sich – unter Berücksichtigung verschiedener Parameter wie dem Alter des Gebäudes – energetische Optimierungspotenziale für einzelne Restaurants identifizieren.
2016 wurden alle firmeneigenen Restaurants sowie unsere Verwaltung nach dem Energiemanagementsystem ISO 50001 zertifiziert. Damit verstärken wir unser Energiemanagement und schärfen das unternehmensinterne Bewusstsein für Einsparpotenziale.
Ökostrom und Photovoltaik auf dem Dach
Seit 2014 haben wir nahezu alle Restaurants in Deutschland auf Strom aus Wasserkraft umgestellt und die CO₂e-Emissionen aus dem Restaurantbetrieb dadurch deutlich gesenkt. An bisher 60 Standorten produzieren wir mit Photovoltaikanlagen auf unseren Dächern zusätzlich selbst grünen Strom.
E-Mobilität für unsere Mitarbeiter:innen
2019 haben wir mit einem neuen Vertragspartner die E-Mobilität stärker in unserer Car Policy verankert und das Angebot an E- und Hybridfahrzeugen im McDonald’s Fuhrpark seither kontinuierlich erweitert. Prämienzahlungen und Umweltboni von Gesetzgeber und Herstellern geben wir direkt an die Mitarbeiter:innen weiter. Ergänzend bieten wir ein kostengünstiges McDonald’s Fahrradleasing an, in dem auch E-Bikes enthalten sind.
Mobilität und Logistik
Der Weg von den Lieferanten in die Restaurants zählt zu den emissionsintensiven Bereichen unserer Wertschöpfungskette. Gemeinsam mit Logistik- und Infrastrukturpartnern arbeiten wir deshalb an Lösungen für Transport und Mobilität: von alternativen Antriebstechnologien bis zum Ausbau der Ladeinfrastruktur.
Häufige Fragen zum Klimaschutz bei McDonald’s
Nahezu alle McDonald’s Restaurants in Deutschland nutzen seit 2014 Ökostrom. An 60 Standorten wird zusätzlich über Photovoltaikanlagen eigener grüner Strom erzeugt.
Controlling-Systeme und regelmäßige Restaurantbegehungen zeigen, wie viel Energie verbraucht wird und wo Verbesserungen möglich sind. Dabei werden auch Eigenschaften des Standorts berücksichtigt, zum Beispiel das Alter des Gebäudes.
An rund 700 McDonald’s Restaurants stehen Schnellladesäulen von EWE Go mit bis zu 400 kW bereit. Geladen wird mit 100 Prozent Ökostrom. Bis Ende 2026 soll das Angebot auf 800 McDrive-Standorte wachsen.
Der Logistikpartner HAVI verbindet die Belieferung der Restaurants mit der Rückführung von Wertstoffen. Außerdem wird die Lieferflotte zunächst um fünf Elektro-Lkw erweitert. HAVI verfolgt das Ziel, bis 2050 emissionsneutral zu arbeiten.
Alle Angaben beziehen sich, wenn nicht anders genannt, auf das Jahr 2025.